Reformationstag

Fast 500 Jahre ist der Anlass zu unserem Fest des Reformationstags her. Damals, in der Nacht des 31. Oktober 1517 schlug einer junger Mönch ein Blatt mit 95 Sätzen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche. Sätze, die die Welt veränderten. Der mutige Mönch war Martin Luther.

Weil er ein schlimmes Gewitter unversehrt überlebt hatte, ging Martin ins Kloster. Er war eifrig und mit seinem Leben zufrieden. Doch eine Frage quälte ihn: Wie schaffe ich es, Gott zu gefallen? In seinem Arbeitszimmer liest Martin eines Tages in der Bibel, dass „Gerechtigkeit allein durch den Glauben“ kommt. Er versteht: Gott liebt mich ohne mein Zutun. Der Glauben allein genügt.

Zur gleichen Zeit verkauft Johannes Tetzel sogenannte Ablassbriefe. Menschen sollen Geld geben, damit sie oder ihre Verwandte nicht in die Hölle kommen. Martin protestiert und schreibt die 95 Thesen. Sie verbreiten sich durch die neue Technik des Buchdrucks in Windeseile. Der Auslöser der Reformation.